Verwaltung & Politik

Samtgemeinden

Gemeinden eines Landkreises, die mindestens 400 Einwohnerinnen und Einwohner haben, können zur Stärkung der Verwaltungskraft Samtgemeinden bilden.
Dabei soll eine Samtgemeinde mindestens 7.000 Einwohnerinnen und Einwohner und darf nicht mehr als zehn Mitgliedsgemeinden haben. Samtgemeinden sind öffentlich-rechtliche Körperschaften mit dem Recht der Selbstverwaltung.
Die Samtgemeinden erfüllen unter anderem die Aufgaben des eigenen Wirkungskreises ihrer Mitgliedsgemeinden, z.B. die Aufstellung der Flächennutzungspläne, die Trägerschaft von Schulen, den Bau und die Unterhaltung von Gemeindestraßen. Sie unterstützen die Mitgliedsgemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Hauptorgan der Samtgemeinde ist der Rat. Ratsmitglieder sind die in den Rat gewählten Ratsfrauen und Ratsherren sowie kraft Amtes die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister. Die Anzahl der Ratsmitglieder ist gesetzlich vorgeschrieben und bestimmt sich nach der Einwohnerzahl. Die Ratsfrauen und Ratsherren werden von den Bürgerinnen und Bürgern der Samtgemeinde in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Die allgemeine Wahlperiode beträgt fünf Jahre.

Grundsätzlich sind die Sitzungen des Samtgemeinderates öffentlich; bei einigen Angelegenheiten wird die Öffentlichkeit jedoch ausgeschlossen.