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Großsteingrab Werlte

Nördlich von Werlte liegt ein gewaltiges Steingrab (Sippengrab) der Jüngeren Steinzeit, die so genannten ''Hoogen Stainer'' (volkstümliche Bezeichnung = ''Hohe Steine'').

Die Grabkammer hat noch 14 Decksteine und weist eine innere Grablänge von 27,50 m auf. Ehemals befand sich um das Grab eine ovale Einfassungsmauer aus Findlingen, die jedoch bis auf wenige Steine im Laufe der Zeit verschwunden ist. Die Kammer ist die längste im sog. ''nordischen Kreis''.

Bei Grabungen Ende des 19. Jahrhunderts wurden ca. 150 Scherben gefunden, die mindestens zu 20 Gefäßen gehören, sowie mehrere Feuersteingeräte. Die Gefäße werden der Trichterbecherkultur zugeschrieben, die in die Zeit von 3.500 bis 2.000 v. Chr. datiert wird.
Die Funde aus dem Steingrab werden heute im Landesmuseum Hannover aufbewahrt.

In früheren Zeiten gab es wohl wesentlich mehr Steingräber in und um Werlte, jedoch hat man wahrscheinlich beim Bau einer Kirche im Jahr 1344 auch Findlingssteine aus den Steingräbern benutzt.

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